somethinstupid

Alles Ubuntu…? November 30, 2006

Filed under: Daily Life,Debian,Gnome,Linux,News,Open-Source,Personal,Ubuntu — intalex @ 4:05 pm

Ubuntu - Distributer LogoSo, nach nunmehr 5 Stunden zaghaftem Kennenlernen habe ich mir einen ersten Eindruck von Ubuntu verschafft. Für diese relativ kurze Zeit, habe ich doch schon einige interessante Erfahrungen gemacht, die für einen absoluten Neuling, wie mich, schon einige Male für ein dummes Gesicht gesorgt haben. Dennoch war es spannend zu beobachten, wie stark es sich von allen anderen Systemen abhebt. Mit fast lebenslänglicher Bindung an WinXP (frühe Gehversuche auf dem C64 und DOS mal ausgenommen) und einem intensiven ausloten von MacOSX in den letzten zwei Monaten, hatte ich richtig Lust darauf Linux auszuprobieren, zumal ich viel davon gehört, aber nie etwas gesehn hatte…

Ubuntu - Logo

Es hat alles mit der aktuellen c’t angefangen, die mit einer DVD, auf der das aktuelle Ubuntu 6.10 Edgy Eft (auch MacOSX und Andere) mit fast allen erhältlichen Paketen daherkommt. Ein kleines Experiment am Rande ermöglichte mir die sehr geniale Live-Funktion der DVD, mit welcher man Linux ohne Installation zu starten und auszuprobieren. Ubuntu - Bootscreen mit Live-OptionIch versuchte mein Glück, als erstes kam ein P4 2,8Ghz mit Matrox G450 zum Zug, ohne Probleme lies sich das Live Programm von der DVD runterspielen, nur das RAID wollte nicht. Weiter gings mit dem MacBook Pro „Yonah“, auch diesmal gab es überhaupt keine Probleme mit dem Live Konzert von Linux, doch dann kam alles anders.

Es ging nun daran die Verträglichkeit für das System zu testen, für welches ich Linux vorgesehen hatte. Kurz zu den Innereien: AMD 64 3200+ mit einer Radeon x850xt pe, und genau dort begannen die Problem, da ich die Live-DVD nicht starten konnte, musste ich eine Textinstallation durchführen, ging auch alles gut von der Hand, bis zu dem Augenblick, wo ich eine Partition festlegen sollte. Das war der erste Moment, wo es mir kalt den Rücken runter lief, da ich Angst um mein WinXP bekam. Schnell wurde die Installation abgebrochen und ins Windows gebootet, Partition ordentlich eingerichtet und die Installation auf’s neue angegangen. Ubuntu - Loginscreen Nachdem diese erfolgreich beendet war, freute ich mich auf mein ersten Loginscreen, der leider noch auf sich warten lies, da auch diesmal der xserver seine Arbeit verweigerte. Wieder zurück ins Windows, nach kurzer Zeit fand ich auch schon des Rätsels’s Lösung und konnte nun endlich Ubuntu booten, was war ich gespannt, als zum ersten mal der goldene Loginscreen vor mir auftauchte. So schnell es ging die Zugangsdaten, die bei der Installation erstellt wurden, eingetippt. Und da war es, mein erstes Linux, ich weiss nicht warum, aber ich war stolz. Danach schlich schnell wieder diese äußerst dumm anmutende Fratze in mein Gesicht, denn sudo ; apt-get und mkdir sind richtige Fremdwörter, für olle Win-Power-User, wie meiner einer. Nach weniger als einer halben Stunde war es allerdings schon recht beschaulich auf meinem Desktop und die adminsitrativen Konsolero-Attituden hatten sich eingestellt, mit glühenden Augen tippte und verzweifelte ich an der Konsole, allerdings nicht um am Ende keine Lösung gefunden zu haben.

Ubuntu -Mein Desktop Eigentlich kann ich jedem empfehlen, ein Linux mal auszuprobieren, mir hat es sehr viel Spaß gemacht, und selbst wenn es oft mit Schwierigkeiten einherging, so gab es meiner Meinung nach Nichts, was sich nicht unter Ubuntu einrichten lies, selbst das Spielen von Windows Spielen ging gut von der Hand. Ich bin versucht zu sagen, dass Linux mein neues Zuhause werden könnte, doch soll sich erst im Langzeittest zeigen, ob es nicht doch die ein oder andere Annehmlichkeit gibt, die ich vom guten alten WinXP vermissen werde. Zumal gesagt werden muss, dass Ubuntu zwar wirklich sehr einsteigerfreundlich ist, dafür auch um so komplizierter als richtiges Linux zu bedienen, da man eigentlich nie als Hauptuser dauerhafte adminstrative Rechte bekommt, dass garantiert zwar eine hohe Sicherheit, wird aber etwas schwergängig, wenn man anfängt, abseits der GUI’s im Terminal oder der Konsole zu arbeiten. Also vielleicht findet demnächst ein Red Hat oder ein Debian den Weg auf mein System.

Weiterhin hoffe ich noch mehr aus meiner Arbeit mit Linux berichten zu können, im Moment mache ich meine komplette html/web-arbeit von Linux aus, der Möglichkeit Remote-Ordner auf dem Desktop einzurichten, sei Dank, geht das sehr einfach und schnell. iAM Linux…

somethin stupid

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2 Responses to “Alles Ubuntu…?”

  1. blondesalien Says:

    Was ist eigentlich aus den Linux-Ambitionen geworden? Hat es sich gelohnt? Hab hier auch Ubuntu rumliegen. XP neu aufgespielt, Platz geschaffen für Linux, bin mir aber immer noch unschlüssig. Frage mich zögerlich, soll ich, soll ich nicht? Und wozu eigentlich?

  2. intalex Says:

    Ich nutze Linux sehr gerne, vor allem Ubuntu ist leicht zugänglich. Wozu? Hauptsächlich zum programmieren und webseiten basteln.


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